Nachhaltig bauen – Aktuelle Trends für eine Planung mit Weitblick

Nachhaltig bauen mit Kermi
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Ein eigenes Haus bauen – vielleicht stehst du gerade kurz davor? Das ist ein großer Schritt, bei dem es einiges zu bedenken gibt. Schließlich geht es um dein Zuhause für die nächsten 20, 30 oder 40 Jahre. Wahrscheinlich stellst du dir bereits manche Frage, zum Beispiel: Wie will ich heute wohnen und wie, wenn ich älter werde? Wohin geht die Reise beim Hausbau der Zukunft?

Wir haben das Forsa Marktforschungsinstitut mit einer Umfrage* beauftragt, die unter rund 1000 Personen durchgeführt wurde. Diese haben uns unter anderem berichtet, worauf sie beim Bau oder Kauf eines neuen Hauses Wert legen würden. Am wichtigsten waren für sie

  • der Einsatz erneuerbarer Energien
  • die Nutzung öffentlicher Fördergelder
  • Barrierefreiheit

Beim Hausbau der Zukunft steht somit eindeutig das nachhaltige Bauen im Vordergrund: einerseits im Hinblick auf die Umwelt und andererseits hinsichtlich der Möglichkeit, im Alter weiterhin selbstständig in den eigenen vier Wänden leben zu können. Das heißt, Baufamilien von heute planen mit Weitblick. Hier erfährst du mehr zu diesen aktuellen Trends:

Nachhaltig bauen – Trend 1: Energieversorgung mit erneuerbaren Energien

Kaum ein Thema beschäftigt uns derzeit so sehr wie der Klimaschutz und was man als einzelner tun kann. Insbesondere wenn es um den Hausbau der Zukunft geht, ist vieles möglich. Denn Häuser verbrauchen jede Menge Energie für Strom, Heizung und Warmwasser. 25 Prozent der deutschen CO2-Emissionen stammen aus dem Gebäudebereich. Entsprechend steht auch bei den Befragten nachhaltiges Bauen mit einer Energieversorgung, die auf erneuerbaren Energien basiert, auf Platz eins: Für 89 Prozent ist das ein wichtiger oder sehr wichtiger Aspekt beim Hausbau.

Erneuerbare Energien wie Sonne oder Erdwärme gibt es im Überfluss und kostenlos. Um daraus umweltfreundlichen Strom zu gewinnen und ressourcenschonend zu heizen, werden moderne Technologien eingesetzt. So machen Wärmepumpen aus Umweltwärme nutzbare Heizwärme. Der grüne Strom aus Photovoltaik-Anlagen wiederum versorgt neben Dingen wie Haushaltsgeräten auch Elektroheizkörper mit der notwendigen Energie. Richtig nachhaltig baust du, wenn du Wärmepumpen mit Photovoltaik-Anlagen clever kombinierst. Denn auf dieser Basis entstehen Häuser, deren ökologische Bilanz sich sehen lassen kann. Mehr dazu erfährst du hier:
• Bauherr Ströbele hat mit einem energetischen Gesamtkonzept rund um die Kermi Wärmepumpe sein ökologisches Traumhaus verwirklicht

Nachhaltig bauen – Trend 2: Staatliche Förderung

Mit 79 Prozent liegt die staatliche Förderung für den Hausbau der Zukunft unter den Befragten auf Platz zwei. Das passt optimal zu Trend Nummer eins. Denn Fördermaßnahmen wie Zuschüsse und verbilligte Darlehen gibt es vor allem für Investitionen in nachhaltiges Bauen und ressourcenschonende Heiztechnik. Wer sich also für die Nutzung regenerativer Energien entscheidet, kann – beispielsweise durch den Einbau einer Wärmepumpe (Infos dazu hier) – Fördergelder mitnehmen:

  • Die bundesweiten Förderprogramme findet man auf den Seiten der KfW und der BAFA
  • Die höchsten Förderungen gibt es natürlich für zukunftsweisende Bauweisen wie das KfW-Energieeffizienzhaus 40 Plus
  • Ausführlichere Infos zum Thema Förderung folgen im nächsten Blogbeitrag.

Nachhaltig bauen – Trend 3: Barrierefreiheit

Wer jung ist, denkt noch nicht ans Alter, oder doch? Tatsächlich legen 74 Prozent der Teilnehmer unserer Umfrage beim Hausbau der Zukunft Wert auf Barrierefreiheit! Sie möchten auch in späteren Jahren, wenn Schwellen und Treppen oft zu großen Hürden werden, in ihrem Haus leben können. Mein Tipp, wenn dir das ebenfalls wichtig ist und du auch in dieser Hinsicht nachhaltig bauen willst: Vermeide Treppen oder plane sie so großzügig, dass die Nachrüstung mit Geländer, Handlauf und einem Treppenlift möglich ist. Auch Räume, die ausreichend Bewegungsflächen bieten, sowie die Vermeidung von Stolperfallen am Übergang zu Balkon und Garten gehören zu einer weitsichtigen Planung. Übrigens profitiert man davon von Anfang an. Denn ebenerdige Terrassentüren oder bodengleiche Duschen sind schick und modern, werten das Ambiente auf und sind darüber hinaus auch für Familien mit kleinen Kindern praktisch und bequem.

  • Natürliche Baustoffe: Wenn für Gebäudehülle und Innenausstattung natürliche Materialien verwendet werden wie Stein, Holz oder Lehmbaustoffe, ist das erstens nachhaltig, weil diese Stoffe wieder recycelt werden können. Zweitens wirkt es sich positiv auf die Wohngesundheit und Gemütlichkeit aus. 73 Prozent der Befragten wären natürliche Baustoffe deshalb beim Hausbau wichtig oder sehr wichtig.
  • Lademöglichkeit für Elektromobilität: Rund 50 Prozent der Befragten denken auch an die Fortbewegung der Zukunft und würden in ihrem Neubau eine Lademöglichkeit für Elektroautos berücksichtigen. Auch dieser Blick über den Tellerrand gehört zum nachhaltigen Bauen.
  • Smart Home: Das ist nicht nur etwas für Technikfreaks, sondern richtig nachhaltig – vor allem in puncto Heizung oder Lüftung. Smart Homes sorgen nämlich nicht nur für hohen Komfort, sondern helfen auch beim Energiesparen. Informiert euch hier, wie das Smart Home der Zukunft aussehen kann und was alles denkbar ist.
  •  Moderne Architektur: Last but not least gehört für viele Bauherren zum Hausbau der Zukunft ein Entwurf, der sich vom Mainstream abhebt – als Ausdruck der Individualität und des persönlichen Geschmacks.

Soweit einmal ein Einblick zu wichtigsten Infos rund um das Thema der aktuellen Bautrends. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Bauprojekt und freue mich, wenn du mir verrätst, was für dich dabei wichtig ist.

* Hier noch ein paar Infos zur Umfrage und zu FORSA:
Das Forsa Institut ist ein unabhängiges Marktforschungsinstitut, das von Kermi beauftragt wurde, eine Erhebung zu dem Thema „Heizverhalten und Heizsysteme“ druchzuführen. In diesem Zusammenhang wurden die 1.038 Teilnehmer der Umfrage auch danach befragt, was ihnen wichtig wäre, wenn sie ein neues Haus bauen oder kaufen würden. Der Erhebungszeitraum war vom 3. bis zum 9. Dezember 2019.

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