Ruhe bitte! 5 Tipps für ein entspanntes und ruhiges Zuhause

Kermi Forsa Umfrage Wohnraumlüftung
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Die Baustelle nebenan, die vielbefahrene Straße einen Block weiter, Musikberieselung in jedem Geschäft und das Smartphone in der Tasche, das sich bei Anrufen und Mitteilungen bemerkbar macht – das sind nur einige von vielen Lärmquellen in unserem Alltag. Ich habe festgestellt: Der ständige Geräuschpegel stresst mich, auf Dauer kann er sogar der Gesundheit schaden. Das seht ihr genauso: Fast ein Viertel (23 Prozent) der in unserem Auftrag von Forsa befragten Großstadtbewohner gaben an, dass sie der Lärm stört, der beim Lüften durch die offenen Fenster von außen in die Wohnung eindringt. Denn gerade im eigenen Zuhause wollen wir doch vor allem eins: Ruhe und Entspannung finden. Mit unseren fünf einfachen Tipps für mehr Ruhe im Wohnraum gelingt das auch.

1. Richtig lüften sorgt für Ruhe

Die meisten Geräusche kommen durch die geöffneten Fenster in unsere Häuser und Wohnungen. Ob der Rasenmäher des Nachbarn oder die durchdringende Hupe vorbeifahrender Lastwagen: 16 Prozent aller Befragten und sogar 23 Prozent der Großstadtbewohner stört der Lärm, der beim Lüften hereinkommt. Was banal klingt, ist deshalb einer der wichtigsten Tipps für mehr Ruhe in den eigenen vier Wänden: Lasst die Fenster zu! Zumindest in den Zeiten, in denen es in eurer Gegend besonders laut ist. Auf frische Luft müsst ihr deshalb nicht verzichten, wenn ihr eine kontrollierte Wohnraumlüftung einbaut. Das ist übrigens auch bei Sanierungen problemlos möglich. Die Lüftungsanlage ist im Vergleich zum Lärm von draußen flüsterleise – ein Föhn ist laut dagegen. Wohlfühl-Plus: Auch Schadstoffe bleiben draußen, über die sich vor allem Großstadtbewohner ärgern.

Ergebnis FORSA Umfrage 2018 zu Lärm in Großstädten
Ergebnis FORSA Umfrage 2018 zu Lärm in Großstädten.

2. Textilien dämpfen den Schall

Große, glatte Flächen und nackte Wände reflektieren den Schall, der sich dann noch verstärken kann. Schon mittelmäßig laute Geräusche können so zum echten Nervtöter werden! Mein Tipp: Bei der Einrichtung ausreichend Textilien einplanen. Das ist gemütlich und dämpft den Schall. Erlaubt ist, was gefällt – Vorhänge, Teppichböden und Polstermöbel bringen mehr Ruhe in euer Zuhause und schonen so die Ohren von Bewohnern und Nachbarn. Besonders im Kinderzimmer solltet ihr unbedingt auf einen flauschigen Teppich als Schalldämpfer setzen. Auch Raumteiler stehen Geräuschen im wahrsten Sinne des Worts im Weg. Ein paar hilfreiche Tipps zum Thema „Einrichten“ könnt ihr hier nachlesen.

3. Leise Haushaltsgeräte schonen die Ohren

Die gute Nachricht vorab: Spülmaschine, Mixer und Co sind heutzutage deutlich leiser geworden. Für mehr Ruhe in den eigenen vier Wänden lohnt es sich, nach und nach neue Geräte anzuschaffen. Da ihr eure funktionsfähigen Geräte natürlich nicht sofort austauschen wollt, gibt es einen einfachen Trick für weniger Lärm: einfach eine Gummimatte unter alte Waschmaschinen und Co stellen, das dämpft die Vibration. Das klappt übrigens auch bei anderen Möbelstücken – Filzgleiter unter den Stuhl- und Tischbeinen vermeiden unangenehme Kratzgeräusche. Auch große technische Geräte wie Heizungen verursachen Betriebsgeräusche, die aber heutzutage bei modernen Geräten nahezu unhörbar sind. Die Kermi x-change Wärmepumpen finden zum Beispiel im Garten oder Heizungskeller Platz, sind besonders sparsam und umweltschonend und zusätzlich äußerst geräuscharm: Sie verfügen über eine Schall- und Schwingungsdämpfung, eine Nachtabsenkung und einen zusätzlich individuell einstellbaren Flüstermodus, der etwa für Ruhe am Wochenende sorgt und Ärger mit dem Nachbarn erspart.

4. Mit positiven Geräuschen gegen den Lärm

Manche Lärmquellen lassen sich einfach nicht vollständig abschalten. Verläuft etwa die Hauptstraße vor dem Haus, wird das Rauschen des Verkehrs nie verstummen. Wer davon genervt ist, kann mit positiven Geräuschen gegensteuern und zur Ruhe kommen: Aufnahmen von einem knisternden Kaminfeuer oder das Geräusch von Regen auf dem Fenster können helfen, unangenehmen Lärm auszublenden. Eine weniger bekannte, aber effektive Hilfe gegen Lärm ist das sogenannte Weiße Rauschen. Lärm wird subjektiv als weniger laut und störend empfunden, wenn er mit weißem Rauschen überlagert wird. Hat sich das Gehirn daran gewöhnt, hört man keine störenden Geräusche mehr.

5. Dämmung nachrüsten: Lärm raus, Ruhe rein

Dem Lärm von Grund auf den Kampf ansagen können all diejenigen, die neu bauen oder modernisieren. Denn natürlich tragen auch größere Maßnahmen entscheidend zu mehr Ruhe im Zuhause bei. Wer Umbauaufwände auf sich nimmt, kann mit Schallschutzfenster, Wanddämmung, Trittschalldämmung und Co viel erreichen. Auch zur Nachrüstung geeignet sind übrigens schalldämmende Platten, die man im Baumarkt kaufen und unter der Zimmerdecke anbringen kann. Ein paar Tipps zum Thema „Renovieren“ haben wir bereits in vergangen Beiträgen für euch zusammengefasst.

Ich freue mich, wenn der eine oder andere passende Tipp für euch dabei war und euch zu mehr Ruhe im Alltag verhilft. In diesem Sinne wünsche ich euch eine ruhige Zeit.

 

Hier noch ein paar Infos zur FORSA:
Das Forsa Institut ist ein unabhängiges Marktforschungsinstitut, das von Kermi beauftragt wurde, eine Erhebung zu dem Thema „Lüftungsverhalten in Deutschland“ zu machen. Unter anderem wurden die 1.011 Teilnehmer der Umfrage nach ihren Vorurteilen gegenüber einer KWL gefragt. Der Erhebungszeitraum war zwischen dem 13. und dem 19. August 2018.

FORSA Umfrage Teil 1: Vorurteile Wohnraumlüftung – Warum sich der Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung durchaus lohnt

FORSA Umfrage Teil 2: Richtig lüften – So vermeidest du Schimmel

FORSA Umfrage Teil 3: Schadstoffe in Städten – so verbannst du schlechte Luft aus deiner Wohnung

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