Wohlfühlen dank Fußbodenheizung: Was ist deine ideale Raumtemperatur?

Kermi perfekte Raumtemperatur mit Fußbodenheizung

    Seid ihr auch vom Herbst überrascht worden? 🙂 Nun ja, neben langen Spaziergängen durch den mit Laub bedeckten Wald, freue ich mich jetzt wieder auf die gemütlichen Abende im Eigenheim. Denn meine Fußbodenheizung habe ich schon angeschaltet. Sie braucht ein paar Stunden, um ihre Solltemperatur zu erreichen, aber dann macht sie mein Zuhause behaglich warm – da muss keiner frieren. Aber was macht die Wärme der Fußbodenheizung so besonders? Was ist eigentlich die ideale Raumtemperatur und wie stelle ich meine Fußbodenheizung auf meine individuellen Bedürfnisse ein?

    Warum ist die Wärme der Fußbodenheizung so angenehm?

    Gerade unter Frostbeulen ist die Befürchtung weit verbreitet, dass es mit einer Fußbodenheizung nicht warm genug wird. Wer es ausprobiert, merkt schnell: Das stimmt nicht. Vielmehr ist die Wärme der Fußbodenheizung sogar besonders angenehm. Woran das liegt? Eine Fußbodenheizung fällt unter die Kategorie der Flächenheizungen – und umso mehr Fläche, desto mehr Strahlungswärme. Diese ist direkt am Körper spürbar – ähnlich wie Sonnenstrahlen auf der Haut. Das wird als besonders angenehm empfunden. Durch die Erwärmung des gesamten Fußbodens – also einer großen Fläche – wird die Wärme zudem gleichmäßig verteilt.

    Gibt es einen Richtwert für die ideale Raumtemperatur?

    Jeder hat ein unterschiedliches Wärme- bzw. Kälteempfinden, dennoch gibt es einen Richtwert für die ideale Raumtemperatur, an dem man sich orientieren kann. Andreas Kühl, Diplom-Ingenieur für Bauphysik und Blogger, hat uns hierzu konkrete Zahlen genannt: So seien Temperaturen der Luft zwischen 20 und 23 Grad perfekt. Darüber hinaus heißt es aber, das sich durch die hohe Strahlungswärme einer Fußbodenheizung die Raumtemperatur auf 18 bis 20 Grad Celsius reduzieren lässt – bei gleicher Behaglichkeit. Also Fußbodenheizung einbauen, wohlfühlen und Energiekosten reduzieren.

    Wie reguliere ich die eigene Raumtemperatur mit einer Fußbodenheizung?

    Die richtige Raumtemperatur zu finden, braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl, denn Fußbodenheizungen werden nicht wie Heizkörper hoch- und runtergedreht. Sie brauchen etwas mehr Zeit, bis der Fußboden erwärmt und wieder abgekühlt ist.

    Bei Kermi kann die Fußbodenheizung über ein Raumbediengerät an der Wand grad- oder stufenweise reguliert werden – je nach Modell. Tastet euch hierbei stufenweiße an die für euch ideale Raumtemperatur an. Legt euch im ersten Schritt auf eine nicht zu hohe Temperatur fest und wartet ein bisschen – es kann 1-2 Stunden dauern, bis ihr die Wärme spürt. Wenn es euch dann noch zu kalt erscheint, könnt ihr die Temperatur stufenweise leicht erhöhen und so eure individuelle Wohlfühltemperatur finden. Dreht die Regelung dann nur bei längerer Abwesenheit herunter. Seid ihr nur ein bis drei Tage nicht im Eigenheim, so empfiehlt der Bundesverband Flächenheizung und Flächenkühlung e.V. eure Heizung normal weiterlaufen zu lassen. Übrigens: Bei Kermi ist auch die Einbindung und Steuerung der Fußbodenheizung über eine Smart Home Lösung möglich.

    Tipp: Wenn es nur kurzzeitig deutlich wärmer im Raum sein soll, z.B. morgens zum Duschen im Bad, empfehlen wir zur Ergänzung der Fußbodenheizung einen Heizkörper. Dieser „reagiert“ nach dem Andrehen relativ schnell – zudem kann man auch sein Handtuch wärmen.

    Angenehme Raumtemperatur und Energie bzw. Heizkosten sparen: Geht das?

    Ja, das geht auch oder besser gesagt: Gerade mit einer Fußbodenheizung geht das sogar sehr gut. Der Grund hierfür ist, dass das Wasser in den Rohren der Fußbodenheizungen nicht so stark erhitzt werden muss wie bei Heizkörpern. Der komplette Boden (oder optional die Wand) dient als Wärmequelle und der Raum wird auch mit geringen Vorlauftemperaturen der Heizung angenehm erwärmt. Dank der niedrigen Betriebstemperaturen ist die Fußbodenheizung auch optimal zur Kombination mit Wärmepumpen geeignet.

    Kleine Anmerkung an dieser Stelle:

    Als Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des Heizungswassers, nachdem es den Wärmeerzeuger (z.B. eine Wärmepumpe) bzw. den Wärmespeicher verlassen hat und in die Räume geführt wird. Je geringer die Vorlauftemperatur, bzw. die Betriebstemperatur eines Systems, desto mehr lassen sich in der Regel auch Heizenergie und damit Kosten einsparen. Vor allem moderne Wärmeerzeuger arbeiten hierbei äußerst effizient.

    Ich hoffe, ihr seid für die kalte Jahreszeit nun vorbereitet und wisst, wie ihr eure optimale Raumtemperatur findet. Ich wünsche euch eine schöne Zeit im angenehm warmen Zuhause mit Fußbodenheizung! 🙂

    Übrigens eine Fußbodenheizung lässt sich bei der Renovierung auch einfach nachrüsten. 

    Bei Fragen und Anmerkungen freue ich mich über eure Kommentare. 

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