Zwischen Plymouth und London – unsere Auszubildenden auf Sprachreise

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„Neugierig sein gehört zum Leben einfach dazu, besonders bei der jüngeren Generation“, meint Kermi Azubine Kerstin und vertritt damit sicherlich die Meinung vieler Gleichaltriger. Ich habe mir dieses Zitat zum Anlass genommen, Euch über den 4-wöchigen Englandaufenthalt zweier unserer Auszubildenden im Rahmen ihrer Ausbildung zu berichten. Eine sicherlich tolle Erfahrung, an die sich die beiden noch lange erinnern werden.

Sprachkenntnisse erweitern und gleichzeitig eine fremde Kultur kennen lernen – ein Glücksfall, welcher sich nicht jedem im Rahmen seiner Ausbildung ermöglicht. Während ihrer zweieinhalbjährigen Ausbildung zur Fremdsprachenindustriekauffrau konnten Kerstin (links im Bild) und Franziska (rechts im Bild) genau diese Chance nutzen und haben sich im Sommer diesen Jahres für einen ganzen Monat auf eines der wohl bisher größten Abenteuer ihres Lebens begeben.

Hintergrundinfo: Grundsätzlich ist im Ausbildungsrahmenplan der Fremdsprachenindustriekaufleute ein Auslandsmodul zum Erwerb von Sprachkenntnissen vorgesehen. Dieses beträgt, in Abhängigkeit von der betreuenden Berufsschule, eine bestimmte Anzahl an Wochen und findet meist im 2. Ausbildungsjahr statt. Im Fall unserer beiden Azubinen entspricht das Auslandsmodul den genannten vier Wochen. Die Organisation einer solchen Reise wird im Regelfall von der zuständigen Berufsschule übernommen. Kosten für Unterkunft, Besuch des dortigen Colleges und Aufwendungen für Ausflüge etc. teilen sich die Berufsschule in Form von staatlichen Zuschüssen sowie der Ausbildungsbetrieb.

Wie gestaltete sich nun die Reise von Kerstin und Franziska?

Der Auslandsaufenthalt gliederte sich in einen praktischen und in einen theoretischen Teil. In den ersten zwei Wochen durften unsere beiden Auszubildenden in unterschiedlichen Betrieben Praxisluft schnuppern, während sie in der darauffolgenden Zeit wie echte Studentinnen Vorlesungen an einem College besuchten. Untergebracht waren sie während der Reise in Gastfamilien. Aber nun der Reihe nach…

Begonnen hat der Englandaufenthalt von Kerstin und Franziska im britischen Plymouth, ein im Süden gelegenes Küstenstädtchen mit knapp 300.000 Einwohnern. Hier konnten die beiden, in zwei unterschiedlichen Betrieben, praktische Erfahrungen sammeln und einzelne Tätigkeiten im Verwaltungsbereich eigenständig bearbeiten. Eine sicherlich tolle Gelegenheit, mehr über die Kultur und Sprache zu lernen. Die betreuenden Betriebe waren zum einen das Immobilienbüro Smeaton Homes sowie die Sprachenschule Tellus Education Group, welche auch maßgeblich an der Organisation vor Ort beteiligt waren. In den darauffolgenden Wochen ging es dann nach London, in eine der wohl pulsierendsten Städte der Welt. Hier besuchten die beiden das ECBM College, das European College of Business and Management, welches sich auf berufsbegleitende Studiengänge im Bereich Business und Management spezialisiert hat. Verschiedene Vorlesungen und Vorträge zu betriebswirtschaftlichen Themen standen auf der Tagesordnung. Am Ende der zwei Wochen legten sie zudem eine schriftliche sowie auch mündliche Prüfung über die erlernten Inhalte ab.

Was ich an dieser Stelle besonders toll finde: Sowohl vom jeweiligen Betrieb als auch vom College erhalten Kerstin und Franziska Zertifikate. Zum einen können sie so den mehrwöchigen Aufenthalt im Ausland mit verbundener Arbeitstätigkeit sowie die Teilnahme an Sprachkursen bescheinigen. Außerdem erhalten sie den Europass, welcher als europaweit einheitliches Dokument Auslandserfahrungen und Kompetenzen transparent darstellt. Eine tolle Sache, welche den Azubinen für die spätere berufliche Laufbahn bestimmt zu Gute kommen wird.

Und wer jetzt denkt, die beiden sind während des Auslandsaufenthaltes nur ihren Pflichten nachgekommen, der hat sich getäuscht. Der Spaßfaktor darf nämlich bei den zwei aufgeweckten Azubinen nie zu kurz kommen. So stand bei Kerstin und Franziska der Besuch der wohl bekanntesten Attraktionen wie das London Eye und das Westminster Abbey ganz oben auf der To-do-Liste. Die britische Insel hat nämlich weitaus mehr zu bieten als schulische und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus haben mir die beiden als kleinen Geheimtipp verraten, dass zum einen der Hoe Leuchtturm an der Küste von Plymouth sowie das Aladdin Musical in London wirklich sehenswert sind.

 

Auf die Frage was ihnen am meisten auf ihrer Reise gefallen hat, antworteten mir Kerstin und Franziska einstimmig: „Das war eine tolle Chance, in einen ganz neuen Alltag eintauchen zu können. Sei es im beruflichen Umfeld, im Schulalltag oder auch ganz privat. Wann bekommt man schon mal die Möglichkeit, für eine längere Zeit in einer Gastfamilie zu leben und eine fremde Schule zu besuchen?“, fragt sich Franziska und denkt dabei gerne an die einzigartige Zeit zurück. Eine Reise bereichert eben auf viele Art und Weise, auch wenn der Ausbau von Sprachkenntnissen hier im Fokus stand.

Über Anmerkungen und Fragen Eurerseits freue ich mich!

Mehr Infos zum Ausbildungsberuf Fremdsprachenindustriekauffrau-/mann
Mehr Infos zur unseren Ausbildungsberufen bei Kermi

 

 

 

 

 

 

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